Welche Vorteile bietet die PRP-Behandlung?
Bei der Behandlung von Haarausfall oder nach einer Haartransplantation wird PRP (plättchenreiches Plasma) in die Haarwurzeln injiziert. Dank der im Plasma enthaltenen Nährstoffe wie Keratinozyten und anderer epithelialer Wachstumsfaktoren erzielt die Behandlung hervorragende Ergebnisse wie Verdichtung, Volumen und Wachstum frisch transplantierter Haarfollikel. Zudem beugt die PRP-Behandlung dem Austrocknen der transplantierten Follikel vor und trägt zu deren optimalem Anwachsen bei.
Ein Vorteil der PRP-Behandlung ist die nahezu sofortige Wirkung, die mittel- bis langfristig anhält. Die Wirkung hält 12 bis 18 Monate an. Anschließend wird eine regelmäßige Wiederholung empfohlen. Die PRP-Behandlung ist so lange wirksam, wie die Behandlungen wiederholt werden.
Wie wird eine PRP-Behandlung durchgeführt?
Das plättchenreiche Plasma wird mit einer herkömmlichen Insulinspritze direkt in den gewünschten Bereich injiziert. Dieser Vorgang muss sorgfältig und hygienisch von einem Fachmann durchgeführt werden. Tatsächlich sollten Injektionen ausschließlich und unter strenger Aufsicht von spezialisiertem medizinischem Fachpersonal durchgeführt werden, um die Prophylaxe einzuhalten und das Infektionsrisiko zu minimieren.
Dem Patienten werden ca. 100–150 ml Blut entnommen und mithilfe eines speziellen medizinischen Geräts – einer Zentrifuge – aufbereitet. Das plättchenreiche Plasma (PRP) wird vom restlichen Blut getrennt und in die zu behandelnden Bereiche injiziert. Dort regen sich neue Zellen an. Diese fördern nicht nur das Haarwachstum und die Haardichte, sondern auch die Reparatur von geschädigtem Hautgewebe.
Wer kann eine PRP-Behandlung erhalten?
Jeder, der aufgrund von Umwelt- oder hormonellen Faktoren unter Haarausfall leidet, ist ein geeigneter Kandidat für eine PRP-Behandlung.